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Gin Tonic Glas - drei Typen für den beliebten Longdrink

Der Gin & Tonic ist ein wahrer Klassiker unter den Longdrinks und erfreut sich seit vielen Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Dies ist auch in der stark steigenden Anzahl und vielfältigeren Auswahl an Gins zu erkennen.

Für den perfekten Gin & Tonic braucht man auch das passende Glas zum servieren. Hierfür werden drei unterschiedliche Cocktailgläser genutzt, die unterschiedliche Vorteile haben. Ob Sie sich für ein Ballonglas, Tumbler oder Longdrinkglas entscheiden hängt von eigenen Vorlieben oder der Zubereitung des Longdrinks ab.

Gin & Tonic Ballongläser


Ballongläser werden seit langem im spanischen und portugiesischen Raum für Gin & Tonic und ähnliche Longdrinks genutzt. Seit einigen Jahren werden diese Gläser auch in Deutschland und vielen anderen Ländern für Gin & Tonic genutzt. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Trend sondern die Ballongläser haben auch reale Vorteile um einen perfekten Drink zuzubereiten. 

Durch das große Volumen der Gläser können Sie viele Eiswürfel in das Glas geben um ihren Longdrink lange kalt zu halten. Die runde Form des Kelches, der sich nach oben hin verengt sammelt die mit der Kohlensäure aufsteigenden Aromen. So kann man diese wie bei Wein und Sekt gut riechen und hat durch die Größe des Glases gleichzeitig ausreichend Abstand zum Getränk, so dass  einem die Kohlensäure nicht direkt in die Nase steigt. Durch den hohen Stiel wird der Gin & Tonic sowohl optisch hervorgehoben und man greift das Glas nicht an der Schale und erwärmt den Drink nicht. Mit dem größeren Volumen des Ballonglases hat man außerdem die Möglichkeit freier mit der Garnierung zu spielen und je nach Gewähltem Gin auch größere Stücke Orange oder Grapefrucht ins Glas zu geben. 

Longdrinkgläser für Gin & Tonic


Das Longdrinkglas ist die klassische Wahl für Gin & Tonic. Mit ihrem Volumen haben sie ausreichend Platz für Eiswürfel, Gin und das Tonic Water als Filler. Legt man das Longdrinkglas bevor man es benutzt in den Tiefkühlschrank kann das meist dicke Glas viel Kälte speichern um zusammen mit den Eiswürfeln den Cocktail lange kalt zu halten. 

Longdrinkgläser gibt es in vielen Größen, in klaren Varianten und mit vielen unterschiedlichen Verzierungen. Diese geben dem Glas eine schöne Optik und erhöhen zusätzlich den Halt, so dass auch ein feuchtes Glas nicht so leicht aus der Hand rutscht.


Neben der hier gezeigten Auswahl finden Sie ein breites Sortiment in der Kategorie Longdrinkgläser.

Tumbler und Double Old Fashioned Gläser


Tumbler sind die am vielfältigsten einsetzbaren Cocktailgläser und eignen sich auch gut für einen Gin & Tonic. Da Longdrinks im Vergleich zu den meisten Cocktails größer und mehr Flüssigkeit haben empfehlen wir große Tumbler, auch als Double Old Fashioned Glas bezeichnet für einen Gin & Tonic zu benutzen. So hat man genug Platz im Glas für Eiswürfel, die Spirituose und das Tonic Water. 

Auch bei Tumblern erhält man ein optimales Trinkerlebnis, wenn man die meist dickwandigen Gläser vorher im Eisfach herunterkühlt. So ziehen Sie die kälte nicht aus dem Longdrink und die Eiswürfel bleiben länger fest.


Neben der hier gezeigten Auswahl finden Sie ein breites Sortiment in der Kategorie Tumbler.

Gin Tonic Gläser: Das richtige Glas für den Klassiker der Longdrinks

Eines der simpelsten und erfolgreichsten Getränke mit Schuss ist der Gin Tonic. Kaum ein anderer Longdrink ist so bekannt wie er und so einfach zu mischen. Denn es bedarf lediglich zweier Zutaten: Gin und Tonic Water. Auf viel Eis serviert, ist er auch im Sommer eine wahre Erfrischung. Und mit einem Stück Zitronenschale am Glasrand oder einer Gurkenscheibe ein echter Hingucker. Um diesen farblosen, prickelnden Drink in Szene zu setzen, bedarf es natürlich nicht nur einer hübschen Dekoration, sondern auch dem richtigen Gin Tonic Glas.

Hier erhalten Sie einen tieferen Einblick in die unterschiedlichen Varianten der Gin Tonic Gläser und in die Entstehungsgeschichte des Gins.

  1. Was ist ein Gin Tonic Glas
  2. Die Entstehung des Gin Tonics
  3. Welches Glas sollte man nehmen
    1. Das Longdrinkglas
    2. Das Ballonglas
    3. Der Old Fashioned Tumbler

Was ist ein Gin Tonic Glas

Das Gin Tonic Glas ist klassisch gesehen ein Longdrinkglas. Abhängig davon wie stark man ihn mixt und je nach Vorliebe gibt es auch verschiedene Gläser oder Glasformen die genutzt werden. Entscheidend sind jedoch bestimmte Kriterien, die das Glas erfüllen sollte. Es muss groß genug sein, um genügend Platz für das Eis zu bieten, mit dem das Getränk entsprechend lang und gut gekühlt wird. Die Öffnung des Glases ist weit, denn der Gin Tonic wird direkt im Glas gemischt und serviert, dafür braucht es viel Raum. Die meisten Highballs werden auf diese Weise zubereitet, denn sie bestehen nur aus einer Basisspirituose und einem kohlensäurehaltigem, meist auch bitterem, Getränk zum Auffüllen und Verdünnen. Somit erreicht der Longdrink schnell seine Füllmenge von 250 ml oder mehr. Das ausgewählte Glas sollte deshalb nicht weniger als 350 ml fassen können. Danach fehlt nur noch die Garnitur. Diese kann entweder direkt ins Glas gegeben oder an den Rand gesteckt werden. Eine lange, hauchdünn geschnittene Gurkenscheibe wird fächerförmig aufgespießt zu dem Longdrink richtig in Szene gesetzt. Sollte man aber einmal keine Garnitur zur Hand haben, schmeckt der Drink dennoch ebenso gut, denn die Zitronen- oder Gurkenscheiben sind hauptsächlich nur Dekoration

Die Entstehung des Gin Tonics

Um die Entstehung des Gin Tonics halten sich bis heute noch einige Mythen. An der Geschichte des heilenden Gin-Punches mag am Ende vielleicht doch etwas dran sein, denn dieser wurde vor über 200 Jahren als Medizin bei Malaria-Erkrankung verschrieben, um gegen die Symptome der Flüssigkeitseinlagerungen vorzugehen.
Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass es heißt, die Soldaten des British Empire hätten den Gin Tonic erfunden und in den Sümpfen Indiens getrunken, um sich vor Malaria zu schützen. Vermutlich haben tatsächlich einige britische Soldaten in Indien dieses Mischgetränk zu sich genommen, wenn dann aber eher aus Behandlungszwecken und nicht als Präventivmaßnahme. Allerdings nahm der Gin Tonic seine Anfänge schon Jahre zuvor.
Sodawasser galt seit Urzeiten als Heilmittel und Gesundbrunnen. Als Ende des 18. Jahrhunderts dann erstmals erfolgreich künstliches Soda hergestellt wurde, verkaufte es sich im Handumdrehen mit großem Erfolg. Auch bei der Mittelschicht des beginnenden 19. Jahrhunderts kam das sprudelnde Wasser so gut an, dass die Leute neue Kultgetränke kreierten und den Vorläufer des Gin Tonics mischten. Da frische Zitronen zu teuer waren, wurde Zitronensäure zum Sodawasser hinzugefügt und der erste Gin-Punch war geboren.
Trotzdem darf man nicht vergessen, dass dieses neue Erfrischungsgetränk immer noch sehr kostspielig war, denn sowohl Eis als auch das Tonic Wasser waren noch lange kein leicht zu erwerbendes Massenprodukt, wie wir es heutzutage gewohnt sind.
Im Laufe der Zeit setzten sich auch verschiedene Glasformen durch, in welchen der Gin Tonic gemischt und serviert werden kann. Ganz besonders die folgenden drei stehen sinnbildlich in jeder Bar für diesen Highball Cocktail. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass Sie sich nicht nur wegen des Geschmacks einen Gin Tonic bestellen sollten, wenn Sie das nächste Mal einen Club besuchen. Durch das beigefügte Chinin im Tonic Wasser, fluoresziert das Getränk im Schwarzlicht und wird nicht zuletzt deswegen zum absoluten Hingucker.

Welches Glas sollte man nehmen

Das Longdrinkglas

Fast jeder Longdrink wird auf viel Eis serviert. Zusätzlich ist der Name des Drinks – nämlich ein verlängertes Getränk – ausschlaggebend, damit das Glas hoch genug ist, um genügend Eis und Flüssigkeit fassen zu können. In ein Longdrinkglas der großen Variante passen 400 – 500 ml. Ideal also für einen Gin Tonic mit weiteren Füllelementen oder Abwandlungen des Tonic Wassers. Das Glas selbst ist recht schmal in der Optik und besitzt dünne Wände, dafür aber einen sehr dicken Boden, um sicheren Stand zu gewährleisten. Longdrinkgläser findet man in schlichtem Design sowie reich verziert und geschliffen.
Variationen des Gin Tonics, die einen Schluck wert sind, wären beispielsweise der Gin Mule. Mit Limette, Zuckersirup und Ginger Ale wird auch dieser Drink ein Blickfang. Mit frischen Minzeblättern im Longdrinkglas serviert, ist der Gin Mule ein wahres Geschmackserlebnis.

Das Ballonglas

Diese Glasform ähnelt ganz besonders dem gängigen Rotweinglas. Es ist langstielig und besitzt einen großen, bauchigen Kelch. Die Öffnung des Ballonglases schließt sich allerdings nicht wie beim Rotweinglas, um die Aromen innen zu halten und beim Trinken zur Nase zu führen. Das Ballonglas besitzt eine recht weite Öffnung, welche ähnlich oder gleich im Umfang ist wie der Bauch des Glases. Bei manchen Varianten dieses Glases sieht der Kelch sogar beinahe aus wie eine Schale durch seine Breite. Durch die breitere Öffnung des Kelches staut sich dich Kohlensäure weniger über dem Getränk und zieht nicht unangenehm in die Nase beim Riechen und Trinken des Gin Tonics.
Das Glas selbst ist robuster und etwas dicker als die dünnwandigen Rotweingläser. Auch der Stiel ist stämmiger im Griff. Das alles im Gesamten erleichtert das Halten der doch beträchtlichen Menge Flüssigkeit, die ein Gin Tonic umfasst. Bis zu 500ml Füllmenge, Eis inklusive, kann ein Gin Tonic manchmal fassen. Mittels eines stabilen Glases, welches gut in der Hand liegt, hält man dieses Gewicht bedeutend besser in der Hand. Zudem sieht an dieser Glasvariante eine gedrehte und aufgesteckte Zitronenschale am Rand als Garnitur hervorragend aus.
Ballongläser gibt es in allen erdenklichen Größen zu kaufen. Man sollte also genau lesen, welche Kapazität das Glas besitzt, sodass auch ein großzügig gemischter Drink hineinpasst.
Verwendet wird diese Form des Glases, insbesondere für Gin Tonic Kreationen mit Frucht oder Beeren als Zusatz. Gin Tonic Ballongläser eignen sich auch sehr gut für andere Longdrinks wie dem Lillet Berry oder einem Aperol Spritz. Hier kommt der erfrischende Longdrink besonders gut zur Geltung, wenn man gefrorene Himbeeren und Brombeeren zum Lillet Berry oder ein Stück Orang zum Aperol Spritz gibt. Für einen besonderen Twist empfehlen wir ein großes Stück Blutorange welches man beim Trinken leicht ausdrücken kann.

Der Old Fashioned Tumbler

Wohingegen im Longdrinkglas der Gin Tonic noch 1:3 oder schwächer gemischt wurde, trifft man im Double Old Fashioned Glas einen durchaus stärkeren Drink an. Ein durchschnittlicher Tumbler misst etwa 250 bis 300ml, demzufolge darf auch der Gin in keinem zu hohen Mischverhältnis mit Tonic Wasser stehen. Ein Gin Tonic aus diesem kurzen, stämmigen Glas mit weiter Öffnung ist oftmals nur 1:2 gemischt. Aber auch hier wird der Drink auf viel Eis serviert, welches ihn nach einiger Zeit etwas verdünnt.
Über den Glasrand des Old Fashioned gelegt, sieht ein Holzspieß mit aufgefächerter Gurkenscheibe verblüffend gut aus. Allgemein eignet sich dieses Glas perfekt zum Garnieren und Dekorieren der Drinks. Wie im Ballonglas zeichnen sich auch hier Fruchtstückchen und Beeren als geschmackliche Auflockerung aus. Wer seinen Gin Tonic in diesem Glas mischen will, ist gern willkommen. Gerade für kräftigere Mischverhältnisse bei denen die Aromen des Gins im Vordergrund stehen sollen, ist der Tumbler das optimale Glas.


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